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Gruppenfoto bei der Verleihung des Deutschen Gefahrstoffschutzpreises.
Preisträger der Generalzolldirektion und Belobigte Jacqueline Tolg mit Mitgliedern der Jury. | Bild: Andreas Defren

Gefahrstoffschutzpreis 2024

Am 26. September 2024 gab das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Stuttgart die Preisträger des 15. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises (GSP) bekannt. Der Preis in der Kategorie „Technische Lösung, Management und Schulung“ ging an die Generalzolldirektion in Bonn. Eine offizielle Belobigung in der Kategorie „Schulung“ erhielt Jacqueline Tolg, Fachkraft für Arbeitssicherheit.
 

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Der GSP wird alle zwei Jahre vom BMAS vergeben und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) organisiert. Der Preis honoriert seit 30 Jahren vorbildliche und wegweisende Aktivitäten zum Schutz vor Gefahrstoffen und ist mit 10.000 € dotiert. Unter dem Motto „Sicher. Besser. Arbeiten.“ standen krebserzeugende Gefahrstoffe 2024 zum dritten Mal im Fokus des GSP.

Über die Vergabe des Preises hatte am 21. Juni 2024 eine unabhängige Jury entschieden, zu der Experten aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft gehörten.
 

Preisträger

Das BMAS zeichnete die Generalzolldirektion für ihren Beitrag „Identifikation schadstoffbelasteter Fracht- und Überseecontainer durch Einsatz des Gaswarnmessgeräts GDA-F“ aus. Die Zollverwaltung nutzt ein spezielles Gaswarnmessgerät, um schadstoffbelastete Fracht-/Überseecontainer zu identifizieren und diese vor der eigentlichen Öffnung zur Zollkontrolle weitergehenden Maßnahmen (z. B. Entgasung, Belüftung etc.) zuzuführen. Dieses Arbeitsverfahren schützt Zollbeschäftigte im täglichen Arbeitseinsatz unmittelbar vor einem Kontakt mit (lebens-)gefährlichen und krebserzeugenden Stoffen. Das Preisgeld von 10.000 € spendete die Generalzolldirektion an die Stiftung Deutsche Krebshilfe.
 

Belobigung

Das BMAS sprach außerdem eine offizielle Belobigung für Jacqueline Tolg und ihren Beitrag „Arbeiten mit Gefahrstoffen – Heute schon die Rollen getauscht?“ aus. Das von ihr entwickelte Unterweisungskonzept sieht vor, dass Führungskräfte und Beschäftigte die Rollen tauschen: Beschäftigte belehren Führungskräfte über den Umgang mit Gefahrstoffen. So entwickeln sie ein besseres Verständnis für entsprechende Risiken und akzeptieren besser die festgelegten Schutzmaßnahmen sowie deren ständige Überprüfung. Durch den modularen Aufbau der Unterweisung erhalten die Beschäftigten bereichsspezifische Informationen sowie arbeitsplatzunabhängige Hinweise und festigen mit der stetigen Wiederholung ihr Wissen zum Umgang mit Gefahrstoffen.
 

Autor

Redaktion BauPortal


Ausgabe

BauPortal 1|2025