Sanierung, Instandsetzung, Schadensbehebung

Aufwendige Instandsetzung des Wasserturms Borken

Am Wasserturm Borken lösten sich bereits erste Abplatzungen von der Fassade. Schäden an der Außenhülle legten außerdem die Vermutung nahe, dass die Wasserkammern undicht sind. Durch einen umfassenden Maßnahmenkatalog sollte die vom Anfang der Siebzigerjahre stammende Bausubstanz instandgesetzt und erhalten werden. Grundlage für die Arbeiten war eine ausführliche Ist-Zustandsfeststellung und ein darauf basierendes Instandsetzungskonzept. Eigen- und Fremdüberwachung sicherten die gewünschte Ausführungsqualität.

 

Wasserturm Borken nach der Sanierung
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Seit 1971 versorgt der ca. 41 m und 8 Etagen hohe Wasserturm die hessische Kommune Borken mit Trinkwasser. Insgesamt 345 m³ Wasser, davon rund 245 m³ Trink-wasser und ca. 100 m³ Löschwasser, fassen die beiden konzentrisch um die Mittelachse angeordneten Kammern, deren Sohle auf einer Höhe von etwa 33 m liegt. Rund 1.223 m³ Beton und 126 t Stahl wurden seinerzeit für das Bauwerk verarbeitet. Im Inneren des Turms führt eine Podesttreppe hinauf ins 8. Obergeschoss. Hier sind gleichzeitig ein Aussichtsumgang sowie die Schieberkammer angeordnet. Konzentrisch um die Mittelachse gruppiert führt von hier außerdem eine Wendeltreppe in die Spitze des Wasserturms. Die Wände des Turmschafts sind 30 cm dick. Dagegen sind die Behälteraußenwände mit einer Gesamtstärke von ca. 56 cm als zweischalige Konstruktion mit innenliegender, 60 cm dicker Dämmung ausgeführt. Die Sichtbeton-Außenflächen präsentieren sich mit beigefarbenem Schutzanstrich.

 

Die Schadensfeststellung

Mittlerweile ist das Stahlbetonbauwerk in die Jahre gekommen. Bereits 1993 fand eine erste Instandsetzung statt. Sichtbare Risse und Abplatzungen auf der Oberfläche waren jetzt Anlass für die Stadtwerke Borken, erneut einen sachkundigen Planer mit einer umfassenden Diagnose zu beauftragen, um einen detaillierten Überblick über Art und Umfang der Schäden an den beschichteten Stahlbetonaußenflächen zu erhalten. Ziel war, die langfristige Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit zu sichern und ein intaktes optisches Erscheinungsbild zu erreichen.

Der Auftrag zur Ist-Zustandsfeststellung ging an die SiB Ingenieurgesellschaft mbH, die später auch mit den weiteren Planungsleistungen beauftragt wurde. Zunächst nicht Gegenstand der Untersuchung war der Innenbereich des Turms. Erst als im Rahmen der Betonschadensdiagnose des Außenbaus die Vermutung aufkam, dass ein Teil der Schäden auf Undichtigkeiten der inneren Konstruktion zurückzuführen ist, wurde auch der Zustand der Wasserkammern genau überprüft.

Für die Schadensfeststellung an der Außenhülle stand ein Hubsteiger zur Verfügung, mit dem die Betonfassade ringweise – gemäß den ursprünglichen Betonierabschnitten wurden vier Ringe von unten und vier von oben unterschieden – abgefahren werden konnte. Die Ringe entsprechen unterschiedlichen Betonierabschnitten, die sich durch Schalungsgrate an der Oberfläche der Außenhülle abzeichneten. Die Spezialisten der SiB Ingenieurgesellschaft klopften die gesamte Fassade vom Personenkorb aus auf Fehlstellen und Hohllagen ab. Mit einem elektronischen Bewehrungsprüfgerät ermittelten sie gleichzeitig die Betondeckung (zerstörungsfrei gemäß DAfStb-Richtlinie) und gewannen so Informationen zu Lage und Durchmesser der Bewehrungsstähle. Die Bestimmung der Karbonatisierungstiefe erfolgte in Anlehnung an die DAfStb-Richtlinien durch Besprühen frischer Stemmstellen bzw. frisch entnommener Bohrkerne mit Phenolphthalein-Lösung. So konnte genau derjenige Bereich des Betons bestimmt werden, der dem Stahl noch ein alkalisches Milieu bietet. Zusätzlich entnahmen die Ingenieure Bohrkerne zur Ermittlung der Betondruckfestigkeit bzw. der Oberflächenzugfestigkeit (Abreißfestigkeit). Diese gibt die maximale Zugkraft an, die erforderlich ist, um einen Kohäsionsbruch der Betonrandzone zu erzeugen, und bietet Aufschluss darüber, in welcher Weise die Betonoberflächen für eine erfolgreiche Betoninstandsetzung vorbehandelt werden müssen. An exemplarisch ausgesuchten Rissen wurden die Rissbreiten bestimmt. So konnte festgestellt werden, ob es sich um Trennrisse handelt, die die Standsicherheit des Bauteils beeinträchtigen.

 

Sichtbare Risstiefe an einem Bohrkern
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Die Ergebnisse der Bauwerksuntersuchung

Die Auswertung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme vor Ort sowie die betontechnologische Untersuchung ergaben, dass die Schutzfunktion des Betons nicht mehr gegeben war. Bei acht von insgesamt 24 Messstellen an den Stahlbetonringen des Turms wurde die erforderliche Betondeckung unterschritten. Zum Teil hatte die Karbonatisierungstiefe den Bewehrungsstahl erreicht, stellenweise sogar hinterwandert. Während die Betondruckfestigkeit ausreichend war, wurden an verschiedenen Messstellen die von der DAfStb-Instandsetzungs-Richtlinie vorgegebenen Mindestwerte zur Oberflächenzugfestigkeit unterschritten. Zudem begünstigten die festgestellten Risse mit deutlichen Aussinterungen ein Eindringen korrosionsfördernder Stoffe. Auffällig war dabei vor allem eine Konzentration der Schadstellen am 3. Betonring von oben, die vermutlich auf Undichtigkeiten im Inneren des Wassertanks zurückzuführen ist.

 

Flächige Betonabplatzung mit großen Aussinterungen
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Betonschadensdiagnose im Innenbereich der Wasserkammern

Als Ursache für die Konzentration der Schadstellen am 3. Betonring stellte man bei einer – zunächst nicht vorgesehenen – ausführlichen Betonschadensdiagnose im Innenbereich der Wasserkammern fest, dass aus Schadstellen über der direkt unterhalb der Wasserkammerdecke gelegenen Fensterreihe Feuchtigkeit austritt. Bevor die Außenhülle des Wasserturms instandgesetzt wurde, mussten zunächst diese Undichtigkeiten behoben werden, um die Nachhaltigkeit der Instandsetzung nicht zu gefährden. Weitere Ergebnisse der Untersuchungen in den Wasserkammern waren Undichtigkeiten im Bereich des Fliesen- und Estrichbelags sowie zahlreiche Schadstellen mit freiliegender korrodierender Bewehrung im Deckenbereich.

 

Undichtigkeit im Bereich der inneren Wasserkammer zum Treppenaufgang
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Das Instandsetzungskonzept

Die detaillierte Erfassung des Ist-Zustands war Grundlage für die Erarbeitung eines Instandsetzungskonzepts auf Basis der geltenden Regelwerke. Dieses sollte Maßnahmen beschreiben, die den aktuellen Schadensmechanismus nicht nur stoppen, sondern auch zukünftige Schädigungen weitgehend ausschließen, um das Bauwerk für die nächsten Jahre fit zu machen. Für den Außenbereich stellte die SiB zwei Varianten zur Wahl: das Instandsetzungsprinzip R, Grundsatzlösung R1 (Repassivierung) bzw. das Instandsetzungsprinzip W (Absenkung des Wassergehalts). Bei R/R1 wird der Bewehrungsstahl durch das Auftragen zementgebunder Instandsetzungsstoffe auf den Beton passiviert.

Für Risse mit einer Rissbreite von mehr als 0,2 mm empfahl das Instandsetzungskonzept der SIB Ingenieurgesellschaft eine kraftschlüssige Injektion. Als zusätzliche Maßnahme wurden der Ausbau und Ersatz der Fensterbänke sowie die Erneuerung des Blitzschutzes angeregt.

Zur Instandsetzung des Innenbereichs sollen zunächst Fliesenbelag und Estrich entfernt und anschließend ein mineralisches Oberflächenschutzsystem gemäß DAfStb-Instandsetzungs-Richtlinie und DVGW-Arbeitsblatt W 300-4 aufgetragen werden. Risse im Übergang vom Boden zur Wand werden über den gesamten Behälterumfang hinweg verpresst.

 

Vorarbeiten zur Schadensbehebung

Die Behebung der Schäden konnte wegen der Höhe des Wasserturms nur über ein Gerüst ausgeführt werden. Planung und Aufbau des Gerüsts stellten eine besondere Herausforderung dar: Der konisch nach oben ausladende Turm erforderte eine Konstruktion, die im Bereich des Konus an den überhängenden Außenwänden verankert werden musste, damit die Last gut verteilt war und somit die maximale Flächenbelastung für die Geschossdecke nicht überschritten wird. Um das Gerüst stellen zu können, war es notwendig, die am Turm montierten Mobilfunkantennen der verschiedenen Anbieter zurückzubauen und mit dem Gerüstaufbau „Zug um Zug“ wieder an der Außenseite des Gerüsts provisorisch zu montieren. Diese Arbeiten mussten terminlich sehr genau aufeinander abgestimmt werden. Beim Abbau des Gerüsts musste anschließend wieder umgekehrt verfahren werden. Für die Bauzeit wurde der Blitzschutz provisorisch auf das Gerüst verlegt und nach Abschluss der Arbeiten erneuert. Auch eine auf der Turmaußenwand verlaufende Kabeltrasse wurde im Vorfeld der Arbeiten angehoben und am Gerüst gesichert.

 

Eingehauster Wasserturm Borken am Tag
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH
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Eingehauster Wasserturm Borken, angestrahlt
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH
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Schadensbehebung Außenhülle

Der Auftraggeber entschied, dass die Instandsetzung der Außenhülle nach dem Instandsetzungsprinzip R, Grundsatzlösung R1 ausgeführt werden sollte. Voraussetzung für eine fachgerechte Ausführung ist dabei vor allem die richtige Vorbereitung des Untergrunds. Dazu trug das ausführende Unternehmen, die GSB Haungs GmbH, entsprechend der Ausführungsplanung zunächst mittels Höchstdruckwasserstrahlen die Betonoberfläche bis zu einer Tiefe von 20 mm ab.

Die freigelegte Fläche wurde dann nochmals auf Schäden überprüft. Altmaterialien auf EP-Harzbasis aus der vorausgegangenen Instandsetzung wurden herausgestemmt, da kein ausreichender Haftverbund zu den neuen Instandsetzungsmaterialien garantiert werden konnte. Zur Reprofilierung bauten die Verarbeiter dann in den betroffenen Bereichen einen kunststoffmodifizierten Instandsetzungsmörtel (PCC) in Kombination mit einer mineralischen Haftbrücke ein. Überall dort, wo es nötig war, ersetzten sie außerdem querschnittsgeminderte Bewehrungsstähle, die vor der Schadstellenreprofilierung mit einem Korrosionsschutz versehen wurden. Risse mit einer Rissweite von w > 0,2 mm wurden – wie im Instandsetzungskonzept vorgesehen – mit zweikomponentigen Injektionsharzen kraftschlüssig verpresst.

An die Instandsetzung der Schadstellen schloss sich der ganzflächige Auftrag eines SPCC-Mörtels im Trockenspritzverfahren an. Abschließend erhielt die Oberfläche ein vollflächiges, rissüberbrückendes Oberflächenschutzsystem gemäß OS 5a in Weiß. Dies wurde in einer Schichtdicke von dmin = 380 µm aufgetragen und schützt die äußere Betonschicht vor eindringendem Wasser und Schadstoffen.

 

Scheinfuge in der Turmaußenwand und große Aussinterungsfahne
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Schadensbehebung Wasserkammern

Für die Instandsetzungsarbeiten in den Wasserkammern bestanden strenge hygienische Anforderungen. Diese sollen verhindern, dass nach Abschluss der Arbeiten von dem Trinkwasser eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Die GSB Haungs GmbH, die neben einschlägigen Qualifikationen für die Betoninstandsetzung auch gemäß den DVGW-Arbeitsblättern W 316 für die Instandsetzung von Trinkwasserbehältern qualifiziert ist, erstellte daher im Vorfeld der Behälterinstandsetzung ein Hygienekonzept für die Ausführung der Arbeiten. Es sah unter anderem vor, dass der Zugang zu den Wasserkammern über eine Desinfektionsschleuse erfolgt. Alle Mitarbeiter wurden verpflichtet, ihre Arbeitsmittel sowie die Arbeitskleidung in einem hygienisch einwandfreien Zustand zu halten. Essen und Trinken sowie Rauchen waren im Behälter strikt untersagt. Eine staubdichte Schutzwand trennte Arbeitsort und die in Betrieb befindlichen Bereiche voneinander ab. Alle Mitarbeiter erhielten eine schriftliche Einweisung in das Hygienekonzept, die sie durch ihre Unterschrift bestätigen mussten. Die Überwachung erfolgte durch einen vom ausführenden Fachunternehmen bestimmten Hygienebeauftragten.

Die Arbeiten selbst wurden unter Berücksichtigung der DVGW-Arbeitsblätter W 300 -1 bis 300-5 durchgeführt. Dabei kamen ausschließlich Baustoffe zum Einsatz, die für die Anwendung im Kontakt mit Trinkwasser geprüft waren. Die Hersteller hatten zuvor auf Nachfrage die entsprechenden schriftlichen Bestätigungen dazu vorgelegt. Das Gesundheitsamt begleitete die gesamte Maßnahme und überprüfte die Einhaltung der Vorgaben.

Die Instandsetzung der Betonoberflächen der Trinkwasserkammern erfolgte ebenfalls nach dem Instandsetzungsprinzip R, Grundsatzlösung R1. Mit Höchstdruckwasserstrahlen (ca. 2.500 bar) bereiteten die Facharbeiter zunächst den Betonuntergrund der Wasserbehälter vor und stemmten korrodierte Bewehrungen frei. Anschließend wurde die Bewehrung durch Druckluftstrahlen mit einem festen, quarzfreien Strahlmittel bis zu einem Normeinheitsgrad Sa 2½ gemäß DIN ISO 12944-4 vorbereitet und im nächsten Schritt auf den Bewehrungsstahl eine einkomponentige Korrosionsschutzbeschichtung aufgetragen. Anschließend wurden die Stemmstellen reprofiliert und durch den Einbau eines zementgebundenen statisch anrechenbaren Reprofilierungsmörtels verschlossen. Auf dem so vorbereiteten Betonuntergrund erfolgte abschließend die flächige Applikation einer zementgebundenen Beschichtung in mehrschichtiger Spritzverarbeitung. Nachdem bei der Wasserdichtheitsprüfung nach DVGW-Arbeitsblatt 300-1 weder ein sichtbarer Wasseraustritt nach außen beobachtet wurde, noch bleibende Durchfeuchtungen aufgetreten waren und auch nach einem Zeitraum von 48 Stunden kein messbares Absinken des Wasserspiegels festgestellt werden konnte, galt die Wasserdichtheitsprüfung als bestanden. Nach Reinigung und Desinfektion der Kammern gemäß DVGW-Richtlinie und einer mikrobiologischen Untersuchung, die die einwandfreie Wasserqualität bestätigte, wurden die Wasserkammern vom Gesundheitsamt freigegeben.

 

Großflächige Aussinterungen im oberen Bereich der Wasserkammern
Bildquelle: SiB Ingenieurgesellschaft mbH

 

Eigen- und Fremdüberwachung

Insgesamt konnte durch die Instandsetzungsmaßnahme die Tragfähigkeit der Turmaußenseiten bzw. die Dichtigkeit des Wasserbehälters durch Herstellung des ursprünglichen Zustands und der tragfähigen Einbindung vorhandener Bewehrung wiederhergestellt werden. Das Aufbringen eines Oberflächenschutzsystems erhöht die Widerstandsfähigkeit der gesamten Konstruktion gegen das Eindringen von Stoffen, die den Beton angreifen oder Korrosion begünstigen. Umfangreiche und gründliche Vorbereitungen der Arbeiten durch eine umfassende Bestandsaufnahme und ein darauf basierendes Instandsetzungskonzept waren die Grundlage für die hohe Qualität der Betoninstandsetzung. Um die Dauerhaftigkeit der Maßnahme zu gewährleisten, empfahl die beauftragte SiB Ingenieurgesellschaft mbH die Aufstellung eines Instandhaltungsplans gemäß Teil 1, Abschnitt 3.3 der DAfStb-Instandsetzungs-Richtlinie mit einem Inspektionsintervall von einem Jahr.

Die fachgerechte Ausführung der Arbeiten wird durch die Eigen- und Fremdüberwachung sichergestellt. Bedingung bei der Auftragsvergabe war, dass die Eigenüberwachung von der qualifizierten Führungskraft des Unternehmens geplant und von einer verantwortlichen Fachkraft mit SIVV-Schein durchgeführt wird. Bereits bei Abgabe des Angebots mussten sich die Bieter verpflichten, Eigenüberwachungen gemäß der DAfStb-Instandsetzungs-Richtline (Teil 3) während der gesamten Dauer der Maßnahme durchzuführen und zu dokumentieren. Die SiB-Ingenieurgesellschaft schrieb für die gesamte Dauer der Maßnahme die ständige Anwesenheit der SIVV-Fachkraft vor Ort vor. Die SIVV-Bescheinigung der vorgesehenen verantwortlichen Fachkraft musste gemeinsam mit dem Angebot eingereicht werden. Konnte dieser Nachweis nicht erbracht werden, wurden die Bieter im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt. Voraussetzung für die Auftragsvergabe war außerdem die Mitgliedschaft in einer Gütegemeinschaft für Betoninstandsetzung, die die Eigenüberwachung kontrolliert und beurteilt (Fremdüberwachung durch eine anerkannte Überwachungsstelle). Für die Fremdüberwachung kommen nur Überwachungsstellen infrage, die eine bauaufsichtliche Anerkennung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) bzw. der Obersten Bauaufsichtsbehörden der Länder vorweisen können.

 

Autoren

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Bock

Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e. V. (BGib)


Ausgabe

BauPortal 4|2020