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Trendreport Bildungsbau 2025

Architekturmodelle aus Karton stehen im Vordergrund auf einem Tisch. Im unscharfen Hintergrund betrachten vier Personen gemeinsam ein weiteres Modell in einem Raum mit Plänen an den Wänden.
Deutschlands Schulen brauchen moderne Lernlandschaften. Wie die entstehen können, zeigt der Trendreport Bildungsbau 2025.
Bild: Tom Werner - GettyImages.de


Dank vorgefertigter Module und verkürzter Bauzeit könnten serielle Ansätze eine Lösung für die Schulbaukrise sein, wie der „Trendreport Bildungsbau 2025“ von Drees & Sommer SE herausgearbeitet hat. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen analysiert in diesem Report den Status quo der Bildungsinfrastruktur in Deutschland und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
 

Serielles Bauen verkürzt die Bauzeit spürbar. Komplette Schulgebäude lassen sich damit in nur 14 Monaten realisieren. Da die Produktionsschritte parallel laufen, bleiben die Kosten niedrig, weil sich die Prozesse wiederholen, Materialien effizient genutzt werden und Lieferketten stabil bleiben. Zudem können Städte und Kommunen die vorgefertigten Einheiten individuell ergänzen oder zurückbauen – und so auf steigende bzw. sinkende Schülerzahlen flexibel reagieren.

Momentan erschweren unterschiedliche Bauordnungen in den Bundesländern einheitliche Typen- und Modulbauten umzusetzen. Dabei könnten bereits eingeführte Gebäudetypen innerhalb von drei Monaten genehmigt werden. Damit Städte und Kommunen seriell bauen und sanieren können, braucht Deutschland in erster Linie einen einheitlichen Rahmen für den seriellen Schulbau, der rechtliche, technische und pädagogische Standards harmonisiert.
 

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Bild: SANALRENK / Getty Images

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Modellvorhaben aus Berlin, Dortmund und Frankfurt zeigen, dass sich der serielle Schulbau zunehmend durchsetzt. Berlin hat mit den „Standards für den Neubau von Schulen“ einen systematischen Ansatz entwickelt, der konsequent auf modulare und serielle Prinzipien setzt. Dortmund erprobt sein erstes modulares Holzbauprojekt und hat dafür einen klar strukturierten Prozess – den „Dortmunder Weg“ – entwickelt, der pädagogische Anforderungen eng mit architektonischen Modulen verzahnt. Frankfurt a. M. wiederum plant und realisiert derzeit drei baugleiche Grundschulen als Teil eines Pilotprojekts, das auf wiederholbaren Strukturen und standardisierten Planungsprozessen basiert. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollen die Grundlage für einen übertragbaren Schulbautyp bilden.
 

Autor

Redaktion BauPortal