Der von Ihnen verwendete Browser wird von der BG BAU nicht mehr unterstützt. Es kann daher auf der BG BAU Website zu Darstellungsfehlern kommen.

Standard für kreislaufgerechtes Bauen: DIN SPEC 91525

Mehrere große Glasscheiben, verpackt und auf Holzpaletten gelagert, stehen in einer Industriehalle.
Im Urban Mining Hub werden Bauteile zur Wiederverwendung zwischengelagert.
Bild: Lena Breitenborn/Concular


Die kürzlich veröffentlichte DIN SPEC 91525 beschreibt ein standardisiertes Verfahren für Anschlussnutzungskonzepte von Bauprodukten aus Bestandsgebäuden. Sie schafft damit eine verlässliche Grundlage für die Wieder- und Weiterverwendung.
 

Beim Rückbau werden wertvolle Baustoffe oft nur downgecycelt oder entsorgt, statt hochwertig wiederverwendet. Die DIN SPEC 91525 schafft erstmals einheitliche, praxisnahe Kriterien zur wirtschaftlichen, technischen und ökologischen Bewertung von Bauteilen für die Wiederverwendung. Während die erste vom Start-up Concular initiierte DIN SPEC 91484 die digitale Erfassung standardisierte, übersetzt die neue Norm nun die erfassten Daten in konkrete Anschlussnutzungskonzepte.

Erarbeitet wurde der neue Standard – wieder auf Initiative von Concular – gemeinsam von führenden Unternehmen und Verbänden der Branche, u. a. dem Deutschen Abbruchverband (DA). Die Beteiligten einigten sich auf eine systematische Bewertungslogik zur ressourcenschonenden Bauteilwiederverwendung.
 

Die DIN SPEC (SPEC für engl. Specification) ist ein öffentlich verfügbarer Standard, der Richtlinien und Anforderungen für neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren festlegt und als schnelle und flexible Alternative zu klassischen DIN-Normen dient.
 

Autor

Redaktion BauPortal