Ulmer Kienlesbergbrücke ausgezeichnet

Kienlesbergbrücke in Ulm
Kienlesbergbrücke in Ulm
Bildquelle: Peter Blaha – KREBS+KIEFER


Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die Bundesingenieurkammer (BIngK) vergeben Deutschen Ingenieurbaupreis 2020: Als Siegerprojekt des als Staatspreis bedeutendsten Preises für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland wurde die Kienlesbergbrücke in Ulm ausgewählt. Die Konzeptidee stammt vom Büro KREBS + KIEFER Ingenieure GmbH aus Karlsruhe in Zusammenarbeit mit Knight Architects, Vereinigtes Königreich. Bauherr sind die Stadtwerke Ulm. 

Die Entscheidung hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Werner Sobek bereits im Sommer getroffen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie konnte die Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2020 nicht wie geplant als Festveranstaltung stattfinden. Stattdessen ist ein Filmbeitrag (mehr unter: www.bmi.bund.de/DIBP2020) entstanden. Neben der Preisübergabe durch Anne Katrin Bohle (Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), Petra Wesseler (Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung) sowie Dr.-Ing. Heinrich Bökamp (Präsident der Bundesingenieurkammer) werden die Besonderheiten der Projekte durch Filme veranschaulicht und die Herausforderungen der Planung und Umsetzung im Gespräch mit den Preisträgern erläutert. 

Die Bandbreite der für den Preis 2020 eingereichten Arbeiten war groß. Neben Hochbau- und konstruktiven Ingenieurbauprojekten haben sich die Teilnehmenden auch dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, wie Bauen im Bestand und bautechnische Lösungen aus nachwachsenden Rohstoffen, gewidmet. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus verliehen. Das Wettbewerbsverfahren wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt. 

Weiter Informationen unter Bundesingenieurkammer e. V. www.bingk.de
 

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BauPortal 2|2021