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DIN SPEC 91419

Standardformat für die Dokumentation und den Austausch von Grunddaten zu unterirdischen Situationen im Bauwesen

Grafik eines Buches mit einer Hand in sechs Farbvarianten.
Bild: atScene - stock.adobe.com
Herausgeber

Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN), Berlin

Verlag

Beuth Verlag GmbH

Erscheinungsjahr

2020


Die DIN SPEC 91419 legt Anforderungen an Infrastrukturdaten im Tiefbau fest. Kanalrohre, Stromleitungen, Telefon- oder Glasfaserkabel und Gasversorgung: Trotz Dokumentationen der jeweiligen Netzeigentümer kommen bei Tiefbauarbeiten viele Leitungswege erst nach Öffnen der Baugrube ans Tageslicht. Damit die unterirdische Infrastruktur nicht länger im Dunkeln bleibt, hat ein Konsortium die DIN SPEC 91419 entwickelt. Mithilfe dieses Standards können Tiefbauarbeiten und unterirdische Grunddaten dokumentiert werden. Er trägt damit zu qualitativ besseren BIM-Modellen (Building Information Modeling) bei.

Mit der DIN SPEC 91419 können Tiefbauexperten nun unterirdische Situationen standardisiert dokumentieren und zum Wissensaustausch bereitstellen. So sollen künftig nicht nur die bereits aufgezeichneten Primärdaten der Versorgungsträger verfügbar sein, sondern auch Sekundär- und Metadaten – etwa zu Baugrundverhältnissen, Betonummantelungen oder Verdämmungen von Altleitungen, undokumentierten Betonfundamenten, Ablagerungen von Siedlungsabfällen, Grundwasserständen und Ähnlichem. Die standardisierten Tiefbaudaten können dann in die präzisen 3-D-Modelle einfließen und so Bauprojekte auf wortwörtlich unterster Ebene erleichtern.